Themen im Fokus

Aktuell:

Kosten- und Prämienentwicklung

Die Gesundheitskosten steigen jährlich zwischen vier und fünf Prozent. Im Gleichschritt mit den Gesundheitskosten steigen auch die Krankenversicherungsprämien, denn die Prämien sind Abbild der Kosten. Weil die Krankenversicherer auf politischen Druck des Bundesrats hin gezwungen waren, ihre Reserven abzubauen und so ihre Prämien künstlich tief zu halten, haben sich die Prämien seit 2007 nicht mehr im Gleichschritt mit den Kosten entwickelt. Die Kostensteigerung konnte nicht mit den Prämieneinnahmen aufgefangen werden. Die CSS Gruppe fordert deshalb dringend nachhaltige Massnahmen zur Kostendämpfung.

Lesen Sie im Faktenblatt Gesundheitspolitik nach, wie Kosten- und Prämienanstieg zusammenhängen und welche Massnahmen die CSS Gruppe fordert. Erfahren Sie zudem, was die CSS Gruppe unternimmt, um selber einen Beitrag zur Kosten- und Prämiensenkung zu leisten.

Die Kostenentwicklung war auch Thema der Sendung ECO - das Wirtschaftsmagazin auf SF1 (15. Juni 2009). Die Sendung können Sie unter folgendem Link herunter laden: Schweizer Fernsehen.

Managed Care

Managend Care will durch optimierte Behandlungsqualität Einsparungen bei den Leistungskosten erzielen. Das Lösungswort dazu: Begleitung und Beratung von Patientinnen und Patienten über den gesamten Behandlungsprozess.

Die CSS Gruppe verfolgt die Vision eines sozialen und freiheitlichen Gesundheitswesens und setzt sich für einen fairen und effizienten Wettbewerb im Gesundheitswesen ein. Ein gut funktionierender Risikoausgleich sowie die Möglichkeit, mit Leistungserbringern partnerschaftlich zusammenzuarbeiten sind notwendige Voraussetzungen für die Entwicklung neuer und innovativer Managed Care Modelle und Dienstleistungen für die Kundinnen und Kunden der CSS Gruppe.

vom Parlament bereits verabschiedet:

Pflegefinanzierung

Das Parlament beschloss in der Sommersession 2008 die Neuregelung der Pflegefinanzierung.
Das neue Modell garantiert die Umsetzung des bisherigen Grundsatzes im KVG, wonach die Leistungen auf die krankheitsbedingten Pflegekosten beschränkt werden sollen. Leistungen der Akut- und Übergangspflege erfolgen im Anschluss an einen Spitalaufenthalt, sind ärztlich verordnet und werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und dem Wohnkanton (mindestens 55%) während maximal zwei Wochen übernommen.

Risikoausgleich

Bereits in der Wintersession 2007 hatte das Parlament der Verbesserung des Risikoausgleichs zugestimmt. Zu den bisherigen Kriterien Alter und Geschlecht soll neu der Aufenthalt in einem Spital oder Pflegeheim im Vorjahr mitberücksichtigt werden. Der revidierte Risikoausgleich tritt am 1. Januar 2012 in Kraft und ist auf die Dauer von fünf Jahren befristet.

Spitalfinanzierung

Das Parlament beschloss Ende 2007 die Einführung der neuen Spitalfinanzierung.
Künftig werden die Spitalaufenthalte mittels leistungsorientierter Pauschalen (DRG) abgegolten. Die Kantone müssen bei der Vergabe der Leistungsaufträge für stationäre Leistungen sowohl private wie auch öffentliche Anbieter gleichermassen berücksichtigen.

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