Anhang

Antibiotika-Therapie 
Ätherische Öle zur Massage
 
Grundsätzliches zu Massnahmen bei Kindern
 
Fieber bei Kindern
 
Fünf geläufige Hausmittel
 

Antibiotika-Therapie

Wesentlich ist, sich genau an die Dosierungsrichtlinien zu halten; zum einen, damit das Medikament seine volle Wirksamkeit erlangt, zum anderen wegen der stets drohenden Gefahr, dass Krankheitserreger dem Medikament gegenüber unempfi ndlich werden (Resistenzbildung).


Ätherische Öle zur Massage

Ätherische Öle werden nur verdünnt gebraucht. Verdünnung: 15 bis 30 Tropfen ätherisches Öl (für Kinder die Hälfte) in 50 ml Mandelöl mischen. Für Säuglinge und Kleinkinder können Rosen- und Kamillenöl (je 1 bis 2 Tropfen in 100 ml Mandelöl) zur Pflege verwendet werden. Andere Öle sind für Kinder dieses Alters nicht geeignet. Auch bei diesen Substanzen sollte man das Verfalldatum berücksichtigen.


Grundsätzliches zu Massnahmen bei Kindern

Kinder reagieren sensibler als Erwachsene. Die Dosierung von Medikamenten, Extrakten und ätherischen Ölen muss dem Gewicht und Alter angepasst, das heisst gegenüber der Erwachsenenmenge reduziert werden. Oft finden sich auf dem Beipackzettel Hinweise, ansonsten ist es nötig, den Arzt zu fragen. Schlafmittel sollten Kinder nie ohne ärztliche Verordnung erhalten. Zur Inhalation bei Erkältungen sind Vernebler oder Inhalationsgeräte praktisch. Beim Gebrauch von Schüsseln oder Pfannen mit heissem Wasser ist Vorsicht geboten.

Wickel bei Kleinkindern dürfen nicht zu heiss angelegt werden; ein Kind erleidet leichter einen Wärmestau oder Verbrennungen, da es noch nicht in der Lage ist, sich selbst zu äussern. Hitzefieber nach dem Anlegen von zu warmen Wickeln, Bettflaschen oder zu warmer Wäsche (Bett oder Kleidung) ist ein Alarmzeichen.


Fieber bei Kindern

Auf gesundheitliche Störungen reagieren Kinder häufiger und auch stärker mit »Fieber als Erwachsene. Während eines raschen Temperaturanstiegs sind Frösteln und Schüttelfrost nicht selten. Die Kinder fühlen sich am ganzen Körper heiss an, nicht nur im Gesicht. Die Gesichtsfarbe kann sowohl gerötet als auch blass sein. Die Augen glänzen manchmal unnatürlich, die Atmung ist schneller als gewohnt. Fällt die Körpertemperatur schnell ab, ist ein Schweissausbruch praktisch immer zu beobachten. Fieber senkende Massnahmen behandeln nicht die Ursache einer Krankheit, sondern bekämpfen ein Symptom. Als erste Massnahmen sind – vor dem Einsatz von Medikamenten – abkühlende Packungen, Bein- oder Wadenwickel, ein kühlendes Bad oder das Frottieren des Körpers geeignet.

Wann braucht es den Arzt

Fieber über 38 Grad (im Darm gemessen) bei Neugeborenen bis zum Ende des 1. Lebensmonats ist zwingend ein Grund, den Arzt aufzusuchen.


Hinweis Medikamente

Kinder sollten nicht mit Salicylaten (Acetylsalicylsäure enthaltende Medikamente wie Aspirin® oder Alcacyl® und andere) behandelt werden. Im Zusammenhang mit Fieber verabreichte Salicylate können bei ihnen eine zwar seltene, aber lebensgefährliche Krankheit, das Reye-Syndrom, auslösen.

Teezubereitung

Für die meisten Teesorten wird folgendes Vorgehen empfohlen: 2 Teelöffel (etwa 10 Gramm) zerkleinerte Pflanzenteile mit einer Tasse (1,5 dl) gekochten Wassers übergiessen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Manche Tees – insbesondere wenn Wurzeln verwendet werden – benötigen eine andere Zubereitung. Wo dies der Fall ist, wird das Vorgehen im Text beschrieben.

Wickel und Auflagen

Der Wickel liegt gut an, schnürt aber nirgends ein. Er besteht aus drei Lagen.

  • Direkt auf der Haut: ein Leinen- oder Baumwolltuch, das sich heiss waschen lässt. Es ist feucht oder nass, warm oder kalt. Zusätze (Quark, Kartoffeln, Essig) werden je nach Krankheit verwendet.

  • Darum herum ein trockenes Leinen- oder Baumwolltuch. Es schützt die Umgebung, muss aber durchlässig sein, damit die Haut darunter atmen kann (also kein Plastik).

  • Als Abschluss ist ein Wolltuch geeignet, denn mit diesem Material lässt sich Kälte oder Wärme gut aufrechterhalten. Der Einfachheit halber bestehen Wickel oft nur aus zwei Lagen, indem man für die äussere Schicht lediglich ein Frotteetuch verwendet.

Für Auflagen oder Kompressen eignet sich als innere Lage ein feineres Gewebe, auf dem der Wirkstoff aufgetragen wird. Schützen (heiss waschbares Tuch) und befestigen kann man diese in der gleichen Art und Weise wie Wickel. Deshalb werden Auflagen und Kompressen häufig ebenfalls als Wickel bezeichnet.

Hinweis

  • Kalte Wickel oder Kompressen grundsätzlich nur an warmen Körperteilen anbringen.

  • Je kälter und je nasser ein Wickel ist, desto kürzer dauert die Anwendung. Feuchtigkeit entzieht dem Körper zusätzliche Wärme und kühlt daher mehr als trockene Kälte wie beim «cold pack».

  • Warme Wickel oder Auflagen am Bauch: Wenn keine Besserung eintritt, muss der Arzt beigezogen werden.

  • Wenn bei einer Behandlung unerwartete, unangenehme Wirkungen auftreten, muss sie abgebrochen werden.

  • Keine warmen Bein- oder Fusswickel (auch nicht mit ätherischen Ölen) bei Durchblutungsstörungen der Beine durch verengte Arterien oder ausgeprägte Krampfadern; ebenfalls nicht bei Thrombosen oder bei Zuckerkranken, deren Sensibilität (Empfindungsvermögen) an den Füssen oder Beinen reduziert ist. Gleiches gilt für Personen mit Lähmungen – sei dies nach Unfall oder nach Hirnschlag.


Fünf geläufige Hausmittel

1. Kamille

  • Abszess, Furunkel, Umlauf, Panaritium
  • Angina, Halsschmerzen
  • Ausfl uss aus der Scheide
  • Bauchschmerzen, Koliken
  • Bindehautentzündung, Schneeblindheit
  • Blähungen
  • Blutung aus der Scheide
  • Blutungen aus dem Darm und aus Hämorrhoiden
  • Bronchitis, Husten
  • Durchfall
  • Gelenkschwellung
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Krupp-Syndrom, «Pseudokrupp»
  • Lidentzündung
  • Magenbrennen, Sodbrennen, saures Aufstossen
  • Schlafstörungen
  • Schnupfen (Grippe und Erkältung)
  • Sonnenbrand
  • Tränendes oder trockenes Auge
  • «Wasseransammlung» im Bein, das «dicke Bein»
  • Zahnschmerzen

2. Quark

  • Angina, Halsschmerzen
  • Bindehautentzündung, Schneeblindheit
  • Bronchitis, Husten
  • Erkrankungen der weiblichen Brust (Mastitis)
  • Hautausschlag, Ekzem
  • Insektenstich
  • Muskelschmerzen, Wadenkrämpfe
  • Thrombose, Thrombophlebitis und Venenentzündung
  • Verstauchung, Bänderzerrung, Bänderriss
  • «Wasseransammlung» im Bein, das «dicke Bein»

3. Salbei

  • Angina, Halsschmerzen
  • Grippe
  • Hautverletzungen, Wunden
  • Magenbrennen, Sodbrennen, saures Aufstossen
  • Schlafstörungen
  • Wechseljahrbeschwerden, Wallungen
  • Zahnschmerzen

4. Melisse

  • Fieber, Schüttelfrost
  • Panikattacken und Angst
  • Schlafstörungen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Magenbrennen, Sodbrennen, saures Aufstossen

5. Zwiebel

  • Angina, Halsschmerzen
  • Bronchitis, Husten
  • Insektenstich
  • Mittelohrentzündung, Ohrenschmerzen
  • Schnupfen (»Grippe und Erkältung)
  • Zahnschmerzen
Mit unserer attraktiven Alternativversicherung können Sie sich
umfassend nach den Grundsätzen der Alternativmedizin behandeln lassen.
Hausmittel
Anhang

Volltextsuche


0 0 0 0 0 0 0 0
 

Meine Prämien
berechnen

 

Serviceline: 0844 277 277 - 24h Notfall & Medizinische Beratung: +41 (0)58 277 77 77
©2010 CSS Versicherung – INTRAS – ARCOSANA – AUXILIA | Rechtliches