AsthmaTypisch für die Krankheit
sind Anfälle von Atemnot und Husten. Entzündete, geschwollene Schleimhäute und eine
vermehrte Sekretproduktion verengen die Luftwege. Zusätzlich beeinträchtigt wird das Atmen durch krampfartiges
Zusammenziehen der Bronchien (der tiefen Luftwege). Mögliche Ursachen sind neben einer Allergie gegenüber
verschiedenen Substanzen auch Infektionen, chemische Reizstoffe oder kalte Luft. Während längerer Zeit
unbehandeltes Asthma kann seinerseits Herz- oder Lungenkrankheiten zur Folge haben. Viele
Asthmatiker sind dank der heute verfügbaren Medikamente in der Lage, ein Leben ohne erhebliche Einschränkungen
zu führen. Die Behandlung mit kortisonähnlichen Substanzen (Steroiden) bekämpft die stets vorhandene
Entzündung der Schleimhaut und die Verengung der Atemwege.
Wann braucht es den Arzt Wenn
das Atmen bereits im Alltag Mühe bereitet, ist eine Arztkonsultation erforderlich. |
Empfehlungen
Hausmittel Körperliche
Bewegung ist
geeignet, die Krankheit zu mildern, insbesondere
regelmässiges
Gehen an frischer Luft und Rudern. Vor dem Sport allgemein auf orgfältiges Einlaufen und Aufwärmen achten. Bei
entsprechender Anfallsbereitschaft kalte Luft anwärmen, indem man ein Halstuch
vor den Mund hält und durch die Nase atmet. Stoffe, gegen die bekanntermassen
eine
Allergie besteht und die Asthma-Anfälle auslösen, so weit als möglich meiden. Einen
beginnenden Asthma-Anfall kann die so genannte «Lippenbremse» unterbrechen. Dabei
atmet man gegen die halb geschlossenen Lippen aus und verlängert so die Phase des Ausatmens. Auf diese
Weise strömt mehr Luft aus den verengten Bronchien. Kommt es trotzdem zum Anfall, den
vom Arzt verordneten Notfallspray benützen. Nicht rauchen gehört
auf jeden Fall zur Prophylaxe. Atemtechniken und
Entspannungsübungen
erlernen und anwenden. Bei Kindern kann eine alkalische «Diät» Linderung
bringen. Geeignet
sind ganz allgemein reife Früchte. Auch Zitronensaft wirkt nach der Verdauung alkalisierend. Mehlprodukte
oder Körner – mit Ausnahme von Hirse – haben demgegenüber mehr saure Bestandteile; ihr Genuss sollte
also reduziert werden.
Hinweis
Medikamente Bei
der Einnahme von Acetylsalicylsäure enthaltenden Medikamenten wie Aspirin® oder Alcacyl®
und anderen ist im Zusammenhang mit Asthma Vorsicht geboten. Manche Asthmatiker reagieren empfindlich
auf diese Substanz. |
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