Krupp-Syndrom, «Pseudokrupp»Beim
Krupp-Syndrom handelt es sich um eine bei Kleinkindern auftretende akute Entzündung des Kehlkopfs und
der Luftröhre. Eine allergisch bedingte Empfänglichkeit wird angenommen, ist jedoch vielfach nicht der
alleinige Auslöser. Anzeichen einer Erkältung (»Grippe und Erkältung, Schnupfen,
Halsschmerzen) können vorausgegangen sein. Dem Kind geht es am Tag recht
gut, nachts beginnt es schwer zu atmen, zieht
die Luft geräuschvoll ein, ist heiser oder verliert sogar die Stimme und hustet. Der Husten tönt sehr
beängstigend, wenn er in seiner typisch bellenden und keuchenden Art
auftritt. Aufgrund der Schleimhautschwellung entsteht Atemnot. Kinder, die einmal
an Pseudokrupp erkrankt sind, tendieren dazu, wiederholt solche Hustenanfälle zu bekommen. Der Anfall
wirkt oft bedrohlicher, als er tatsächlich ist. Mit Hilfe der Hausmittel klingt das Erstickungsgefühl
meist nach kurzer Zeit ab.
Wann braucht es den Arzt Wenn
die Besserung jedoch nicht innerhalb maximal einer Stunde eintritt oder wenn
Warnsymptome auftreten, ist notfallmässig ein Arzt beizuziehen. Warnsymptome Hohes Fieber (über 38 Grad) Blau verfärbte Lippen und Erstickungsangst Würgende Sprache und Röcheln beim Ausatmen Starker Speichelfluss Schluckweh, das in die Ohren ausstrahlt Auffällige Körperhaltung: sitzend
nach vorne gebeugt mit in den Nacken zurückgelegtem Kopf
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Empfehlungen
Hausmittel Ein heisses Bad zubereiten oder heisses Wasser
aus
der Dusche laufen lassen, mit dem Kind im entstandenen Dampf eine Weile bleiben
und es beruhigen; Letzteres ist besonders wichtig. Alternative: Kamillenteedampf einatmen lassen. Manchmal
wirkt sich kühle Feuchtigkeit günstiger aus, wozu man mit dem Kind an die frische
Luft geht. Sofern es das Kind zulässt, kalte
Halswickel
anlegen Kühles Mineralwasser schluckweise trinken lassen,
sobald sich das Kind beruhigt hat. Sitzende Position, auch im Bett,
erleichtert das
Atmen.
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