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Husten, Halsschmerzen, Durchfall, Erkältung/Grippe, Fieber, Magenschmerzen,  Verdauungsprobleme, Bauchschmerzen, Bauchweh, Blähungen, Entzündung, Ekzem,  Mandeln gerötet, Menstruationsbeschwerden, Mundgeruch, Schluckbeschwerden, Schluckweh,  Rachen roter, Geschwür im Mund, Zahnfleischentzündung, Blasenprobleme (Blasenentzündung)

Benötigtes Material

1 Teelöffel Kamille
1 Tasse kochendes Wasser

Anwendung

Ein Teelöffel getrocknete Kamille mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, ca. zehn Minuten ziehen lassen, filtern und in kleinen Schlucken 2-3 Tassen täglich trinken.

Bei Wunden im Mundbereich, Zahnfleischentzündungen und Rachenentzündungen den Mund mit lauwarmem Tee mehrmals spülen.

Kamillentee kann bei Erkältungen, Halsschmerzen, Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall, Blasenentzündungen oder Menstruationsbeschwerden hilfreich sein und lindernd wirken.

Wirkung

Bei Anwendung der Kamille können folgende Wirkungen eintreten:

  • Schmerzlindernd
  • Krampflösend
  • Schweisstreibend
  • Beruhigend
  • Entzündungshemmend
  • Antibakteriell

Wann braucht es den Arzt

  • Halsschmerzen: Erkennt man bei Halsschmerzen eitrige Beläge oder Pfröpfe (Stippchen) oder ist eine einseitige Schwellung am Hals mit starken Schmerzen im Kieferbereich vorhanden, so sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Husten: Ein Arztbesuch ist zu empfehlen bei Auftreten von zusätzlichen Symptomen wie:
    • Atemnot
    • blutiger oder eitriger Auswurf
    • hohes Fieber, Schüttelfrost
    • starke Brustschmerzen
    • Husten, der länger als drei Wochen andauert
  • Durchfall: Bei jüngeren und sonst gesunden Erwachsenen sind ein oder zwei Tage Durchfall unproblematisch.
    Ein Arztbesuch ist zu empfehlen bei Auftreten von zusätzlichen Symptomen wie:
    • Fieber
    • Blut-oder Schleimbeimengungen im Stuhl
    • Erbrechen
    • Koliken
    • Durchfall, der bis 3 Wochen nach einem Tropenaufenthalt auftritt
    • Akuter Durchfall bei Kleinkindern sowie älteren und/oder geschwächten Personen, sollte ebenfalls ärztlich abgeklärt werden.
    • Magenschleimhautentzündung: Bei starken Schmerzen, Bluterbrechen oder Schwarzfärbung des Stuhls muss ein Arzt aufgesucht werden. Entsprechendes gilt, falls man nach Einnahme von Medikamenten wiederholt Magenschmerzen oder Übelkeit bemerkt.
  • Bauchschmerzen: Ein Arztbesuch ist in folgenden Situationen empfehlenswert:
    • Bei plötzlich einsetzenden, starken Bauchschmerzen
    • Bei starken Bauchschmerzen in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen, blutigem oder fehlendem Stuhlgang
  • Blasenbeschwerden/Blasenentzündung: in folgenden Situationen soll ein Arztbesuch erfolgen:
    • Falls mit Hausmitteln innerhalb von 2 Tagen keine spürbare Besserung eintritt
    • Falls Fieber, Flanken- oder Rückenschmerzen in der Nierengegend dazukommen.
    • Bei blutigem Urin
    • Bei wiederkehrenden Blasenbeschwerden/Blasenentzündungen
    • Bei Blasenbeschwerden/Blasenentzündungen während der Schwangerschaft, bei Kindern und bei zuckerkranken Personen.
  • Fieber: in folgenden Situationen soll ein Arztbesuch erfolgen.
    • Bei Säuglingen bis zum 3. Lebensmonat sollte Fieber immer ärztlich abgeklärt werden.
    • Kleinkinder: Falls Fieberkrämpfe auftreten oder das Fieber über 39 Grad steigt, schon eher falls die Kinder apathisch (teilnahmslos) oder sonst im Wesen sehr verändert sind.
    • Bei Temperaturen über 40 oder bei Kindern über 39 Grad. Immer falls das Fieber begleitet ist von starken Kopfschmerzen, Bewusstseinstrübung, Nackensteife, Flankenschmerzen, erschwerter Atmung (Atemnot), Schmerzen beim Ein- und Ausatmen.
    • Fieber, das nach einer Reise in die Tropen auftritt.
    • Rasch einsetzender Hautausschlag, feine oder gröbere Hautblutungen.

Autor: H. Ganguillet gemäss dem Vorschlag von F. Roelli und Hr. Stämpfli

aktualisiert am: 02.08.2018

 
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