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Malven-Tee

Husten, Halsschmerzen, Reizhusten, Husten trocken und Durchfall

Benötigtes Material

1-2 Teelöffel Malvenblätter (wilde Malve oder Malva sylvestris)

1 Tasse Wasser

Anwendung

Das Malvenkraut mit kaltem Wasser übergiessen und kurz aufkochen, danach fünf Minuten ziehen lassen.

2-4 Tassen täglich bei Reizhusten oder Halsweh. Kann auch bei Reizungen im Magen-Darmtrakt und leichtem Durchfall hilfreich sein.

Achtung:

Da die Malve eine schleimige Schutzschicht, auch im Magen-Darmtrakt bilden kann, sollte man nicht gleichzeitig andere Medikamente einnehmen, sondern etwa 2 Stunden abwarten, ansonsten könnte deren Aufnahme beeinträchtigt werden.

Verwechslungsgefahr:

Viele im Handel als Malventee angebotene Tees bestehen eigentlich aus Hibiskus, auch rote Malve oder Hibiscus sabdariffa genannt.

Dies verleiht den Tees eine schöne rote Farbe und den säuerlichen Geschmack, verfügt jedoch nicht über die heilsamen Wirkungen der wilden Malve.

Schwangere sollten kein Hibiscustee trinken, da dieser Gebärmutterkontraktionen begünstigen kann.

Wirkung

Bei Anwendung von Malven-Tee können folgende Wirkungen eintreten:

  • Schleimbildend, bildet somit eine Schutzschicht auf gereizter Schleimhaut
  • Entzündungshemmend
  • Reizlindernd

Wann braucht es den Arzt

Halsschmerzen: Erkennt man bei Halsschmerzen eitrige Beläge oder Pfröpfe (Stippchen) oder ist eine einseitige Schwellung am Hals mit starken Schmerzen im Kieferbereich vorhanden, so sollte ein Arzt konsultiert werden.

Husten: Ein Arztbesuch ist zu empfehlen bei Auftreten von zusätzlichen Symptomen wie: 

  • Atemnot 
  • blutiger oder eitriger Auswurf 
  • hohes Fieber, Schüttelfrost 
  • starke Brustschmerzen 
  • Husten, der länger als drei Wochen andauert

Durchfall: Bei jüngeren und sonst gesunden Erwachsenen sind ein oder zwei Tage Durchfall unproblematisch. 

Ein Arztbesuch ist zu empfehlen bei Auftreten von zusätzlichen Symptomen wie:

  • Fieber
  • Blut-oder Schleimbeimengungen im Stuhl
  • Erbrechen
  • Koliken
  • Durchfall, der bis 3 Wochen nach einem Tropenaufenthalt auftritt
  • Akuter Durchfall bei Kleinkindern sowie älteren und/oder geschwächten Personen, sollte ebenfalls ärztlich abgeklärt werden.

Autoren: Dr. med. Helen Ganguillet-Schärer

aktualisiert am: 11.08.2015

 
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