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CSS Versicherung

Meerrettich-Sirup (Schwarzrettich)

Husten, Schnupfen

Benötigtes Material

1 schwarzer Rettich
Zucker, Kandiszucker oder Honig
1 Glas
1 Schraubflasche (ca. 100ml)

Anwendung

Bei Husten kann es hilfreich sein 1-3 Teelöffel täglich einzunehmen.

Zubereitung

Vom oberen Ende des Rettichs sollte eine Scheibe abgeschnitten werden, danach höhle man den Rettich aus und steche ein Loch in die Spitze des Rettichs.
Die ausgehöhlten Rettichstücke möglichst klein zerschneiden und mit etwa derselben Menge Honig, Zucker oder Kandiszucker vermischen.
Anschliessend diese Zucker-Rettich-Mischung wieder in den ausgehöhlten Rettich einfüllen. Es wird nicht alles zugleich Platz haben, deshalb den Rest in einer Schale aufbewahren.
Nun kann man den Rettich mit der Spitze nach unten in ein Glas stellen und warten. Nach einer Weile wird werden die ersten Sirup Tropfen aus der Spitze tropfen.
Bei Gelegenheit den Rest aus der Schale nachfüllen, über Nacht das Ganze austropfen lassen und den gewonnenen Sirup in eine Flasche abfüllen.

Gegenanzeige

Bei Geschwüren im Magen-Darm-Bereich und bei Kindern unter 4 Jahren sollte kein Meerrettich-Sirup angewendet werden.
Zu hohen Dosen des Meerrettich-Sirups können Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Wirkung

Bei Anwendung des Meerrettich-Sirups können folgende Wirkungen eintreten:

  • Entzündungshemmend
  • Durchblutungsfördernd
  • Schleimlösend
  • Krampflösend
  • Stoffwechselanregend

Wann braucht es den Arzt

  • Halsschmerzen: Erkennt man bei Halsschmerzen eitrige Beläge oder Pfröpfe (Stippchen) oder ist eine einseitige Schwellung am Hals mit starken Schmerzen im Kieferbereich vorhanden, so sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Schnupfen: Ein Arztbesuch ist bei Komplikationen notwendig. Hinweise sind hohes Fieber oder Schmerzen im Bereich der Nasennebenhöhlen (Oberkiefer, Stirn) oder der Ohren.
  • Husten: Ein Arztbesuch ist zu empfehlen bei Auftreten von zusätzlichen Symptomen wie:
    • Atemnot
    • blutiger oder eitriger Auswurf
    • hohes Fieber, Schüttelfrost
    • starke Brustschmerzen
    • Husten, der länger als drei Wochen andauert

Autor: H. Ganguillet gemäss dem Vorschlag von Frau D. Schaufelberger

aktualisiert am: 16.10.2014

 
Haftungsausschluss/Warnhinweis

Die CSS Versicherung übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die publizierten Angaben können den fachkundigen Rat von Arzt und Apotheker in keinem Fall ersetzen.

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