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CSS Health Lab: Partnerschaft mit ETH Zürich und Universität St. Gallen zur Entwicklung von digitalen Therapien

Medienmitteilung, 8. September 2015

Die CSS Versicherung gründet zusammen mit der ETH Zürich und der Universität St. Gallen (HSG) das CSS Health Lab. Ziel des CSS Health Lab als Zentrum für Fragen der Digitalisierung in der Medizin ist es, Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen. Im Rahmen eines vierjährigen Forschungsprojekts werden innovative, digitale Therapieformen entwickelt, welche CSS-Kunden künftig bei der Behandlung von chronischen Krankheiten unterstützen.

«Mit der Entwicklung von neuen digitalen Therapieangeboten wollen wir einen Beitrag zur Steigerung der Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung leisten und chronisch kranke Kunden dabei unterstützen, ihren Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen», sagt Volker Schmidt, Konzernleitungsmitglied und Leiter Versicherungstechnik & Informatik der CSS Versicherung. Geleitet wird das Projekt bei der CSS von Niklas Elser, Leiter Prozess- und Projektmanagement, zusammen mit Gabriella Chiesa, Leiterin Innovation Versorgungsmanagement. Die CSS festigt damit ihre Position als führende Schweizer Krankenversicherung im Bereich der Digitalisierung.

Führendes Kompetenzzentrum

Das CSS Health Lab soll ein führendes Zentrum für die Erforschung von verschiedensten Fragestellungen rund um digitale Therapien im Kontext von Versicherungen werden. «Mit dem CSS Health Lab bringen wir Wissenschaft und Praxis zusammen. Wir wollen aus Forschungsoptik valide Ergebnisse erzielen, die jedoch auch praktisch umsetzbar sind», betont Tobias Kowatsch, der auf Seiten Universität St. Gallen und ETH Zürich das Health Lab leitet. Angestrebt werden – neben der Generierung von Grundlagenwissen in Form von wissenschaftlichen Publikationen – für die CSS relevante Forschungsergebnisse in Form von Prototypen, Entscheidungsgrundlagen und Geschäftsmodellen, aber auch Beiträge für die Diskussion in der Öffentlichkeit und innerhalb der Branche.

Forschungsschwerpunkt chronische Krankheiten

Schwerpunktmässig forscht ein fünfköpfiges Team am Lehrstuhl von Prof. Dr. Elgar Fleisch an der Universität St. Gallen und der ETH Zürich in enger Zusammenarbeit mit der CSS an digitalen Ansätzen zur Begleitung von chronischen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes oder Asthma. Gemeinsam ist allen Diagnosen, dass der Patient durch Selbstmanagement einen aktiven Beitrag zur Verbesserung des Krankheitsverlaufs leisten kann. Im Fall von Diabetes erfolgt dies unter anderem durch regelmässige Bewegung, die etwa durch Videotechnologie spielerisch gefördert werden kann. «Im Vordergrund bei der Erforschung von geeigneten Angeboten steht immer der Nutzen für den Patienten. Diese digitalen Angebote der CSS sollen eine Ergänzung zu den bestehenden medizinischen Therapien sein und neue Wege zur Förderung des Wohlbefindens aufzeigen», so Volker Schmidt.

Demographische Entwicklung und die digitale Welt

Beweggründe für die Lancierung der Denkfabrik der drei Partner sind verschiedene Faktoren, welche die Krankenversicherungsbranche vor zentrale Herausforderungen stellen: Zum einen ist dies die demographische Entwicklung – insbesondere die Alterung der Bevölkerung – einhergehend mit dem stetigen Anstieg der Prävalenz chronischer Erkrankungen. Diese Zunahme führt zu steigenden Kosten im Gesundheitswesen und verschärft den Fachkräftemangel in Medizin und Pflege stetig. Zum anderen reagiert die CSS mit dem Health Lab auf das wachsende Kundenbedürfnis nach digitalen Angeboten in allen Lebensbereichen.

Gerade wenn es darum geht, Verhaltensmuster aufzubrechen und die Patientenkompetenz und Eigenverantwortung zu stärken, bieten die neuen Technologien grosses Potenzial. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten Gamification-Ansätze: Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Spiel-Mechanismen wie z.B. Punktesysteme einen positiven Einfluss auf die Motivation und eine nachhaltige Änderung von Verhaltensweisen haben können. Erste positive Erfahrungen konnte die CSS bereits im Rahmen ihres in der Schweiz einzigartigen Bewegungsprogramms myStep sammeln.

Kurzprofil der CSS Gruppe

Die CSS Gruppe mit Sitz in Luzern wurde 1899 gegründet. Das traditionsreiche Unternehmen versichert rund 1,77 Millionen Menschen und zählt mit einem Prämienvolumen von 5,379 Milliarden Franken zu den führenden Schweizer Kranken-, Unfall- und Sachversicherern. In der Grundversicherung ist sie Marktleader: 1,28 Millionen Menschen vertrauen der CSS, die mit 117 Agenturen schweizweit und rund 2700 Mitarbeitenden nahe bei ihren Versicherten ist. Auch im Unternehmensgeschäft nimmt sie eine Spitzenposition ein: Rund 20‘750 Unternehmen und Institutionen sind bei der CSS Gruppe kollektiv versichert.

Weitere Informationen

Carole Sunier
Leiterin Media Relations
CSS Versicherung
Tribschenstrasse 21
6002 Luzern
Tel. 058 277 14 85
carole.sunier@css.ch