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Bilanz 2016: CSS bleibt Marktführerin in der Grundversicherung

Medienmitteilung, 11. April 2017

Mit einem Zuwachs von rund 38 500 Versicherten baut die CSS ihre führende Stellung in der Grundversicherung aus. Per 31. Dezember 2016 zählte sie 1,33 Millionen Kunden. Die CSS Gruppe schrieb 2016 einen Gewinn von 98,1 Millionen Franken.

Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die CSS ihre Versichertenanzahl steigern: Per 31. Dezember 2016 zählte sie 1,66 Millionen Personen zu ihren Kunden. Mit 1,33 Millionen Versicherten bleibt die CSS somit die grösste Grundversicherung der Schweiz. Auch in finanzieller Hinsicht präsentiert sie ein erfreuliches Ergebnis: Das Geschäftsjahr schliesst die CSS mit einem Gewinn von 98,1 Millionen Franken (Vorjahr: 70,4 Millionen Franken) ab. Nach dem vorübergehenden Abgleiten in die Verlustzone (2015: CHF -12,5 Millionen Franken) weist die Grundversicherung einen Überschuss von CHF 27,9 Millionen Franken auf. Im Zusatzversicherungsgeschäft erwirtschaftet die CSS einen Gewinn von 69,6 Millionen Franken (Vorjahr: 82,3 Millionen Franken). Philomena Colatrella, CEO der CSS Versicherung, zeigt sich zufrieden: «Organisches Wachstum und eine solide finanzielle Basis: Diese Ziele haben wir erreicht.»

Versicherungstechnisches Ergebnis und Anlagerendite auf gutem Niveau

2016 stiegen die Prämieneinnahmen auf 5,86 Milliarden Franken an (2015: 5,54 Milliarden). Gleichzeitig erhöhten sich die Leistungskosten pro versicherter Person um 2,4 Prozent auf 3774 Franken. Obwohl der Versichertenbestand anstieg, konnte die CSS Gruppe die Verwaltungskosten in der Grundversicherung nochmals deutlich auf 4,2 Prozent senken (2015: 4,5 Prozent). Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Satz) verbesserte sich in der Folge auf 99,8 Prozent (2015: 101,1 Prozent). In der Zusatzversicherung liegt dieser Wert bei 93,7 Prozent. Werte unter 100 Prozent bedeuten, dass eine Versicherung im Kerngeschäft profitabel arbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr (1,26 Prozent) wurde zudem eine deutlich verbesserte Anlagerendite von 3,72 Prozent erzielt.

Unverminderter Leistungskostenanstieg

Einen besonders starken Anstieg verzeichneten die ambulanten Spitalleistungen. Die Ausgaben sind um knapp 10% auf 684 Millionen Franken gestiegen. Ebenfalls deutlich zugenommen haben die Kosten für ambulante Arztleistungen (plus 45,7 Millionen). Die Versicherer selbst sind deshalb auch in der Pflicht, um den Prämienanstieg zu dämpfen. So vermied die CSS durch konsequente Rechnungskontrolle Ausgaben von 665 Millionen Franken. Gesamthaft resultierten aus internen Massnahmen Einsparungen von rund einer Milliarde Franken. Würde die CSS diese Möglichkeiten nicht ausschöpfen, müssten die Prämien um ca. 20 Prozent erhöht werden.