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CSS Versicherung

Pflichtleistungen (HTA)

Die CSS ist der Meinung, dass eine konsequente Bewirtschaftung des Leistungskatalogs nach Nutzen- und Qualitätskriterien notwendig und sinnvoll ist. Bestehende und neue Leistungen sind durch eine unabhängige Instanz in standardisierten und transparenten Prozessen auf ihre Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) hin zu prüfen. Alle Leistungen, welche die WZW-Kriterien nicht erfüllen, sind aus dem Leistungskatalog auszuschliessen. Zu diesem Zweck haben sich im Ausland Health Technology Assessments (HTAs) entwickelt, deren systematischer Einsatz auch in der Schweiz zur Diskussion steht. Der Bundesrat will in Zukunft die systematische Überprüfung der Leistungen stärken, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergütet werden. Er schafft dazu Strukturen im BAG uns stellt Bundesmittel in der Höhe von CHF 10 Mio. zur Verfügung. Eine optimale Umsetzung von HTAs ermöglicht eine Bewirtschaftung des Leistungskatalogs in der OKP, welche sich bei der Beurteilung der WZW-Kriterien durch Einheitlichkeit, Systematik, Transparenz, Wissenschaftlichkeit und Evidenz auszeichnet. Entsprechende Empfehlungen können von der zuständigen Behörde beim Entscheid nicht ohne ausreichende Begründung ignoriert werden. Dies fördert die Transparenz auch im Entscheidungsprozess.

Die CSS unterstützt die Etablierung solcher HTAs. Sie fordert einen transparenten Prozess sowie die Partizipation der wichtigen Stakeholder, allen voran der Krankenversicherer. Die CSS engagiert sich daher über den Verband curafutura im von Stakeholdern getragenen Swiss Medical Board. Zur Zeit soll das Medical Board strategisch neu positioniert werden, so dass es in der Lage ist, komplementär zum BAG dringende und wichtige Leistungsbereiche zu überprüfen, die für die Versicherten in der Schweiz relevant sind und so Prämiengelder besser alloziert werden können.