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CSS Versicherung

Risikoausgleich

Ein obligatorisches Versicherungssystem mit Aufnahmezwang und Einheitsprämie braucht einen funktionierenden Risikoausgleich unter den Versicherern. Ansonsten sind im geltenden System die Anreize zu gross, möglichst viele „gute Risiken“ (und möglichst wenig „schlechte Risiken“) im Bestand zu halten. Ein optimierter Risikoausgleich macht die Jagd auf Gesunde und die Ausgrenzung der Kranken unattraktiv. Er ist die Voraussetzung für einen volkswirtschaftlich sinnvollen, auf die Leistungskosten fokussierten Wettbewerb. Die CSS Versicherung begrüsst die vom Bundesrat beschlossene weitere Verfeinerung des Risikoausgleichs um einen weiteren Morbiditätsfaktor in zwei Schritten (Medikamentenkosten seit 2017 und pharmazeutische Kostengruppen ab 2020). Die CSS wird sich auch in Zukunft aktiv an der Weiterentwicklung und Verbesserung des optimalen Risikoausgleichs beteiligen. Allerdings setzt sich die CSS gegen einen maximalen Risikoausgleich ein, da ein solcher zu viel bürokratischen Aufwand bedingen würde.