Lebensende

Nationalfondsprojekt „Unbezahlbar? Der Wert des Lebens und die Kosten am Lebensende aus gesellschaftlicher Sicht“

Welchen Preis dürfen lebensverlängernde Massnahmen haben? Und was denkt die Schweizer Bevölkerung über Kosten und Wert von lebensverlängernden Massnahmen? Diesen schwierigen Fragen muss sich die Gesellschaft stellen. Denn bis zu einem Viertel aller Gesundheitsausgaben werden kurz vor dem Tod verursacht, und es ist zu erwarten, dass medizinischer Fortschritt und intensivere Behandlungen die Kosten in der letzten Lebensphase weiter ansteigen lassen. Aufgrund der alternden Bevölkerung wird befürchtet, dass die Gesundheitsausgaben eines Tages nicht mehr tragbar sind und dies zu empfindlichen Rationierungen führen könnte. Die Ergebnisse dieses Nationalfondsprojekts liefern Diskussionsgrundlagen für die gesellschaftliche Debatte um Wert und Nutzen teurer medizinischer Behandlungen kurz vor dem Tod.

Download zum Thema

Am 17. Februar 2017 veröffentlichte die NZZ einen Gastkommentar von Konstantin Beck und Viktor von Wyl zu diesem Projekt. Daraus entstand eine interessante Debatte.

NZZ vom 17.02.2017: Sterben wir zu teuer?

Dieser Beitrag führte zu einigen Reaktionen:

Am 24. Februar 2017 publizierte die NZZ folgenden Leserbrief

Leserbrief von Thomas Grossenbacher

Konstantin Beck reagierte mit einer privaten Email an den Autor, welche wir hier publizieren.

E-Mail an Herr Grossenbacher

Thomas Grossenbacher wiederum beantwortete diese Email. Er hat der Publikation seiner Antwort zugestimmt.

Antwortschreiben von Herr Grossenbacher

Am 17. März 2017 druckte die NZZ einen Gastkommentar von Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit. Herr Strupler nimmt darin Bezug auf den Gastkommentar vom 17. Februar.

NZZ vom 17.03.2017: «Das Sterben gemeinsam planen» von Pascal Strupler