An Coronavirus erkrankt – was nun?

Tisch mit Erklältungsutensilien wie Fiebermesser, Tee und Kleenex-Box Tisch mit Erklältungsutensilien wie Fiebermesser, Tee und Kleenex-Box

Wie gehen Sie bei Verdacht auf Covid-19 vor? Ob Symptome, Behandlungen oder Quarantäne – wir helfen Ihnen mit wichtigen Informationen.

Symptome

Wie erkenne ich, ob ich das Coronavirus habe?

Die häufigsten Symptome sind Fieber, Husten und Atembeschwerden sowie plötzicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns. Mehrheitlich verläuft die Erkrankung mild, bei manchen Menschen sogar gänzlich ohne Symptome.

Ein schwerer Verlauf zeigt sich vorwiegend bei älteren Menschen sowie bei Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung wie Bluthochdruck, Herz- und Lungenerkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen.

Bei einem schweren Verlauf kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit sowie im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung mit Atemnot und Befall weiterer Organsysteme kommen.
 

Ich habe Fieber und Husten, was soll ich tun?

Bei Symptomen wie Fieber und Husten müssen Sie gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu Hause bleiben, damit Sie niemanden anstecken. Sind die Symptome leicht, können Sie sich selber pflegen.

Wenn Sie ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken oder wenn sich die Symptome verschlimmern: Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Sie oder er entscheidet, ob eine medizinische Abklärung durchgeführt werden muss oder ob es ausreicht, wenn Sie zu Hause bleiben und sich selber pflegen.

Die Verhaltensregeln beim Auftreten von Symptomen finden Sie auf der Webseite des BAG.

Wer gehört zur Risikogruppe für schwere Verläufe?

Zur Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe gehören Personen ab einem Alter von 65 Jahren, Raucher und Personen mit den folgenden Erkrankungen:

  • Herzkrankheiten
  • Lungenkrankheiten
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Krebserkrankungen
  • Geschwächtes Immunsystem aufgrund einer Erkrankung oder eines Medikaments
  • Adipositas Grad III

Kann ich für eine Abklärung direkt zu meinem Hausarzt gehen?

Sie sollten Ihre Ärztin oder Ihren Arzt umgehend kontaktieren – aber vorerst nur telefonisch. Sie können sich auch beim kantonalen Ärztetelefon oder telefonisch bei einem Spital melden. Wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben: Bleiben Sie zu Hause oder im Hotel. Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit.

Wo kann ich einen Diagnosetest machen?

Wenn Sie ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken, oder wenn sich die Symptome verschlimmern: Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Sie oder er entscheidet, ob eine medizinische Abklärung notwendig ist und wo Sie diese durchführen können.

Behandlung

Wie wird eine Erkrankung mit dem Coronavirus behandelt?

Bisher gibt es keine kausale Behandlung für Erkrankungen mit Coronaviren. Die therapeutischen Möglichkeiten beschränken sich gegenwärtig auf die Behandlung und Linderung der Symptome.

  • Bei milden Erkrankungen, die weniger als sieben Tage andauern, genügt eine Behandlung zu Hause wie bei einer unkompliziert verlaufenden Grippe: sich Ruhe gönnen, ausreichend trinken, gegebenenfalls Fieber senken. 
  • Bei einer schweren Erkrankung ist meist eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich. Unter Umständen braucht es eine künstliche Beatmung.

Was muss ich beachten, wenn ich oder andere Personen in meinem Haushalt Krankheitssymptome habe?

Erkrankte sollen sich zum Schutz anderer Personen stets isolieren. Bitte bleiben Sie zu Hause und minimieren Sie den Kontakt zu anderen Menschen, auch zu den Personen im eigenen Haushalt. Damit können Sie eine Ansteckung anderer Menschen vermeiden.
Bitte beachten sich die Empfehlungen des BAG zur Selbst-Isolierung und Selbst-Quarantäne

Ich wurde unter Quarantäne gestellt. Wie verhalte ich mich richtig?

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bittet Sie folgende Punkte zu beachten:

  • Wenn Sie alleine leben: Lassen Sie sich Lebensmittel sowie andere unverzichtbare Produkte, zum Beispiel Medikamente, durch Familienangehörige, Freunde oder einen Lieferservice vor die Haustür liefern.
  • Richten Sie sich allein in einem Zimmer bei geschlossenen Türen ein und nehmen Sie Ihre Mahlzeiten in Ihrem Zimmer ein.
  • Vermeiden Sie jegliche Besuche und Kontakte und verlassen Sie das Zimmer nur, wenn nötig.
  • Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte über Onlinemedien oder am Telefon.
  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände.
  • Teilen Sie Ihre Haushaltgegenstände wie Geschirr, Gläser, Tassen, Küchenutensilien, Handtücher oder Bettwäsche nicht mit anderen Personen. Reinigen Sie diese Artikel nach Gebrauch sorgfältig in der Geschirrspülmaschine / Waschmaschine oder mit Wasser und Seife.
  • Waschen Sie Ihre Kleider, Bettwäsche und Badhandtücher regelmässig in der Maschine.

 

Wie lange dauert die Ansteckungsgefahr, wenn Menschen in meinem Umfeld erkrankt sind?

Die Dauer der Ansteckungsgefahr ist noch nicht abschliessend bekannt und individuell vom Krankheitsverlauf abhängig. In aktuellen Versuchen liessen sich gemäss Robert-Koch-Institut bis 18 Tage nach Erkrankungsbeginn virale Bestandteile nachweisen.

Meine Medikamente drohen knapp zu werden. Was kann ich tun?

Ihre Ärztin oder Ihr Apotheker können Ihnen Auskunft darüber geben, ob für Ihr Medikament ein Lieferengpass vorliegt. Sollte dies der Fall sein, entscheidet der Apotheker in Absprache mit Ihrer behandelnden Ärztin, ob das Medikament durch ein anderes mit gleichem Wirkstoff oder mit gleicher Wirkstoffklasse ersetzt werden kann.

Bitte beachten Sie: Medikamentenkosten werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nur im Rahmen der medizinisch notwendigen Dosierungen und in der Therapie entsprechend sinnvoller Abgabemengen übernommen.

Kosten

Muss ich den Diagnosetest selber bezahlen?

Nein. Ihr Arzt, ihre Ärztin entscheidet, ob Sie getestet werden müssen oder nicht. Ist ein Test notwendig, übernimmt der Bund die Kosten, wenn die Kriterien des BAG erfüllst sind. 

Bezahlt die CSS Schutzmasken, Desinfektionsmittel und andere Präventivprodukte?

Nein, da es sich hier um keine Leistungen handelt, die von der Grundversicherung gedeckt sind.

Bezahlt die CSS meine Behandlung?

Wenn Sie am Coronavirus erkranken, bezahlt die CSS Ihre Behandlung wie gewohnt durch die Grund- sowie Zusatzversicherung. Berücksichtigt werden die Kostenbeteiligung, der Selbstbehalt und die bestehenden Versicherungsbedingungen.

Risiken für Andere

Wie gehen Altersheime gegen Ansteckungsrisiken vor?

Altersheime sind im Umgang mit Viren erfahren und haben entsprechende Notfallpläne. Für das Personal ist das Einhalten der Hygiene selbstverständlich.

Wie gefährdet sind Kinder und schwangere Frauen?

Kinder sind gemäss den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vergleichsweise weniger gefährdet: Der Krankheitsverlauf ist generell milder als bei älteren Personen.

Schwangere scheinen gemäss der WHO kein höheres Risiko als andere, gleichaltrige Personen zu haben.

Wie gross ist das Risiko, dass sich Haustiere mit dem Coronavirus anstecken?

Zurzeit gibt es zu dieser Frage keine vollständigen Informationen. Coronaviren können verschiedene Tiere anstecken, darunter Vögel und Säugetiere. Wissenschaftler schätzen das Risiko aber als sehr gering ein, erklärt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Wenn ein Haustier zusammen mit einer am Coronavirus erkrankten Person in derselben Wohnung lebt, kann es sich möglicherweise mit dem Virus anstecken oder kontaminiert werden. Die Tiere selber müssen dabei keine Krankheitssymptome zeigen.

Wie sollen sich Tierhalterinnen resp. Tierhalter verhalten, die wegen dem Coronavirus isoliert zu Hause sind?

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bittet die angesteckten Tierhalterinnen und Tierhalter, den Kontakt zu ihren Haustieren (Katzen, Hunde, Kaninchen etc.) möglichst zu vermeiden. Eine gesunde Person soll ihre Tiere betreuen.

Müssen Hunde nach draussen, dann nur angeleint und für eine kurze Zeit. Einen Kontakt zu anderen Menschen und Tieren müssen die Betreuenden möglichst vermeiden. Hunde und Katzen aus einem Quarantänehaushalt müssen nicht speziell gebadet oder desinfiziert werden. Für alle Personen gilt: Hände waschen nach dem Kontakt mit einem Tier.

Rechtlicher Hinweis

Die Informationen zu Gesundheitsfragen stammen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Robert-Koch-Institut. Die hier aufgeführten Hinweise dienen ausschliesslich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wenn gesundheitliche Probleme auftreten, sollten Sie sich Rat bei Ihrem Arzt oder medizinischem Fachpersonal holen.
 

Haftungsausschluss

Die hier aufgeführten Informationen zu den Produkten und Leistungen der CSS Gruppe sollen Ihnen einen Überblick vermitteln und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Einzelheiten entnehmen Sie den gesetzlichen Vorschriften nach Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG), nach Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) sowie den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) und den Zusatzbedingungen (ZB), welche für die Leistungspflicht der CSS Gruppe massgebend sind. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Änderungen bleiben jederzeit vorbehalten.

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