Sechs Baderegeln, die Leben retten

Sechs Baderegeln, die Leben retten

49 Personen sind 2016 gemäss Statistik der Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) in der Schweiz ertrunken. Das zeigt: Die SLRG-Baderegeln haben noch lange nicht ausgedient.

Wie wurde sie uns Kindern früher eingebläut: die Baderegel, die besagte, dass man nach dem Essen zwei Stunden lang nicht ins Wasser dürfe, da dies gefährlich sei. Das führte mitunter dazu, dass man sich als Kind ausmalte, bei Nichtbefolgen der Regel im Wasser unterzugehen und elendiglich zu ertrinken.

Doch alles halb so schlimm. Tatsache ist, dass wir nach einem üppigen Essen ganz einfach träge sind – und meist auch gar keine Lust auf Schwimmen oder Sport im Allgemeinen haben. Wer sich aber gleichwohl ins Wasser begibt, unbeschwert herumplanscht und nicht gleich auf Wettkampfmodus schaltet, muss nicht um sein Leben fürchten.

Ist der Grundsatz „nach dem Essen nicht schwimmen“ also ein Mythos? „Medizinisch und wissenschaftlich gibt es dafür keine Begründung“, liess sich Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), 2016 in einem deutschen Nachrichtenmagazin verlauten. Am besten lässt man also den gesunden Menschenverstand walten und hört auf seinen Körper. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass dieser nach einem üppigen Mahl zuerst Verdauen möchte – und nicht sportliche Höchstleistungen erbringen.

Die sechs Baderegeln

Die Zweistunden-Vorschrift mal ausgenommen, gibt es aber sehr wohl Regeln, die es in jedem Fall zu beachten gilt. Die sechs Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) lauten:

Regel 1: Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen!

Regel 2: Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser! Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.

Regel 3: Nie überhitzt ins Wasser springen! – Der Körper braucht Anpassungszeit.

Regel 4: Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! – Unbekanntes kann Gefahren bergen.

Regel 5: Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! – Sie bieten keine Sicherheit.

Regel 6: Lange Strecken nie alleine schwimmen! – Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.

Auf der Website der SLRG finden sich zu jeder Regel weitere Erläuterungen, dazu zahlreiche weitere Tipps und Informationen rund um den Aufenthalt am Wasser.

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