Obstacle Race: Hindernislauf, aber richtig!

Obstacle Race: Hindernislauf mal anders Obstacle Race: Hindernislauf mal anders

Rennen, springen, klettern, hangeln, kriechen – und sich immer wieder selbst überwinden: Darin liegt der Reiz von Hindernisläufen. Mit der Bezeichnung «Obstacle Race» und als grosse Events erhalten sie nun einen zeitgemässen Anstrich.

Spass statt Drill

Der klassische Hindernislauf erinnert ans Militär oder ans Turnfest und hat einen etwas miefigen Ruf. Etwas zeitgemässer wirken da die Obstacle Races – und diese werden in der Schweiz immer beliebter. Die besondere Herausforderung bei den Obstacle Races sind – wie der Name verrät – die Hindernisse. Diese tragen klingende Namen wie «Pipe of Pain» oder die «Diabolic Wall» und müssen von Läuferinnen und Läufern an grossen Events bezwungen werden. Antreten kann man dabei als Einzelperson oder in Teams.

Die Ursprünge dieser Events liegen in der militärischen Ausbildung. Auf der Laufstrecke sind verschiedenste Hindernisse zu bezwingen: Das Überqueren von Bächen, das Klettern über hohe Gerüste oder das Robben durch Schlamm sind nur einige davon. Ohne Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination geht da nichts. Das gilt auch für die Obstacle Races, nur sind diese etwas spielerischer und dienen nicht der Kampfausbildung. Hier soll der Spass im Zentrum stehen.

Ausdauer, Kraft und Koordination

Um bei einem Hindernislauf gut gewappnet am Start zu stehen, ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Dadurch steigert man nicht nur die Leistung und senkt die Verletzungsgefahr, sondern der Lauf lässt sich auch viel mehr geniessen.

Die Strecke eines Obstacle Race reichen von 500m bis weit über 42 Kilometer. Die gesamte Strecke des Hindernislaufs sollte bereits vor dem Wettkampf in einem kontinuierlichen Tempo zurückgelegt werden können. Wer sich gut vorbereiten will, absolviert Dauerläufe, um seine Grundlagenausdauer zu trainieren. Daneben lohnt es sich, im Lauftraining Intervalle einzubauen. So gewöhnt sich der Körper an ständig wechselnde Anforderungen.

Um die Hindernisse möglichst schnell überwinden zu können, braucht es nebst Ausdauer auch Kraft und Koordination. Grundsätzlich lohnt es sich, möglichst jene Muskelgruppen und Bewegungen zu trainieren, die dann bei den Hindernissen gefordert sind. Dazu einige Ideen:

  • Sprünge: Für die Überwindung der Hindernisse braucht es Kraft in den Beinen. Um diese zu fördern, soll auf der Laufstrecke immer wieder auf Hindernisse wie Parkbänke oder Spielplatzgeräte – gesprungen werden. Wichtig ist hierbei, vorher genug aufzuwärmen und darauf zu achten, dass bei Absprung und Ladung Sprunggelenk, Kniegelenk und Hüftgelenk in einer Achse sind.
  • Balancieren: Beim Joggen liegt ein Baumstamm im Weg? Dieser kann gleich als Hindernis genutzt und möglichst im Lauftempo überquert werden.
  • Klettern, Hangeln und Stützen: Um auch die Oberkörpermuskulatur genügend zu fördern und an die Belastungen zu gewöhnen, immer wieder Übungen einbauen, bei denen geklettert, gehangelt oder gestützt werden muss. Trainingsbeispiele hierfür sind Klimmzüge und Liegestützen.

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