PMS: Was hilft während den Tagen vor den Tagen

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Mönchspfeffer gegen schmerzende Brüste, Johanniskraut für die Laune und Ausdauersport gegen Bauchkrämpfe: Die weitverbreiteten Beschwerden vor der Periode lassen sich mit Hausmitteln bekämpfen.

Was ist PMS?

Das Prämenstruelle Syndrom (kurz PMS) fasst sämtliche Beschwerden vor der Periode zusammen. Diese zeigen sich je nach Frau ganz unterschiedlich und setzen zwischen dem Eisprung und dem Eintreten der Blutung ein. Zurzeit sind über 150 verschiedene Symptome bekannt, die vielen Frauen zu schaffen machen.

Das sind häufige Symptome bei PMS

Manche Frauen leiden unter Kopf-, Brust- oder Unterleibsschmerzen, Übelkeit oder Schwindel. Auch die Verdauung – sei es in Form von Appetitlosigkeit bis hin zu Heisshunger – spielt zuweilen verrückt. Verbreitet sind zudem mentale Downs. Manche berichten von starken Stim­mungsschwankungen, andere schlafen schlecht, sind gereizt oder können sich in dieser Zeit nur schwer konzentrieren.

Häufigste Anzeichen

  • Appetitlosigkeit oder Heisshunger
  • Bauchkrämpfe, Blähungen, Verstopfungen
  • Kopfschmerzen
  • Brustspannen
  • Wassereinlagerungen vor allem im Gesicht, an den Beinen und Händen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Starke Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen

Hilfreiche Hausmittel gegen PMS

So unterschiedlich die Symptome von PMS sind, so verschieden sind auch die Mittel dagegen. Es gibt dabei einige einfache und wirksame Ansätze, die man vor dem Griff zu Medikamenten ausprobieren sollte.

Bauchschmerzen mit Tee trinken lindern

Bauchschmerzen lassen sich mit Wärme behandeln. Ein Kirschsteinkissen, eine Wärmeflasche oder auch schon ein heisser Tee sind gut, um die Muskeln zu entspannen. Auch eine Joggingrunde oder eine Velotour helfen, den Bauch zu entkrampfen.

Vorsicht geboten: Kaffee und Alkohol verengen die Gefässe, was die Krämpfe verschlimmern kann.

Ernährung: regelmässig kleine Portionen essen

Kopfschmerzen lassen sich oft auf starke Blutzuckerschwankungen zurückführen. Das bedeutet, besser viele kleinere Mahlzeiten als wenige grosse pro Tag zu sich zu nehmen.

Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung sowie regelmässiger körperlicher Aktivität helfen, die PMS-Symptome zu lindern.

Brustspannen lösen mit Mönchspfeffer

Bei Spannungen in den Brüsten helfen Quarkwickel oder andere kühlende Umschläge. Dem Kraut Mönchspfeffer, das in pflanzlichen Heilmitteln und Tees enthalten ist, werden ebenfalls gute Eigenschaften gegen Brustspannen zugeschrieben. Mönchspfeffer-Tee wirkt zudem hormonausgleichend.

Moderater Sport entspannt

Yoga, Spaziergänge oder ein Bad bringen Entspannung. Ein warmer Johanniskraut-Tee kann ausserdem depressive Verstim­mungen, Ängste und Nervosität dämmen.

Vitamin B für eine bessere Stimmung

Gerade Frauen, denen die Mens auf den Magen schlägt, kann eine Ernährung je nach Zyklusphase für eine bessere Balance helfen. In den Tagen vor den Tagen raten Experten dazu, das stimmungsaufhellende Vitamin B zu sich zu nehmen. Es ist in Hülsenfrüchten, Spinat und anderem grünem Blattgemüse sowie Haferflocken enthalten. Vitamin D, das unser Körper mit der Sonne aufnimmt, sowie Kalzium und Magnesium tun dem weiblichen Körper ebenfalls gut.

Hormonspiegel sinkt – Stimmung geht in den Keller

Was passiert da im Körper? In der dritten Zyklusphase, in der die PMS-Symptome auftreten, stellt sich der Körper auf eine mögliche Schwangerschaft ein. Der Östrogenspiegel sinkt, der Körper produziert stattdessen Progesteron. Das kann zu den bekannten Stimmungsschwankungen führen.

Wann zum Arzt?

Starke Symptome und Schmerzen schaut sich am besten eine Frauenärztin oder ein Frauenarzt näher an. Sie können auf Endometriose oder andere Erkrankungen hinweisen, die behandelt werden müssen.

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