Verlagerung von stationär zu ambulant

Die CSS Versicherung begrüsst die die verstärkte Verlagerung der Leistungserbringung über eine verstärkte Verlagerung vom stationären in den ambulanten Bereich. Die stationäre Behandlungsquote ist in der Schweiz zu hoch. Das zeigen OECD-Vergleiche. Verschiedene Kantone haben 2017 damit begonnen, Leistungen zu definieren, welche nur noch ambulant erbracht werden dürfen. Solche ambulanten Listen sollen in immer mehr Kantonen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig hat auch der Bund eine ambulante Liste definiert. Seit dem 01.01.2019 dürfen demnach sechs Gruppen von Eingriffen nur noch ambulant durchgeführt werden, ausser es liegen besondere Umstände vor.  

Die CSS Versicherung steht kantonalen Listen kritisch gegenüber, da sie zum Teil uneinheitlich sind und Leistungen enthalten, welche den Prämienzahler den Prämienzahler teurer zu stehen kommen. Die CSS unterstützt hingegen die einheitliche nationale Liste und steht deren allfälligen Erweiterung offen gegenüber, sofern sie keine Mehrkosten für den Prämienzahler verursacht.

Die CSS Versicherung betont zudem die Wichtigkeit der Anpassung der Finanzierung (EFAS). Erst mit Einführung von EFAS kann das volle Verlagerungspotential ausgeschöpft und die ambulante Liste auf alle Leistungen ausgeweitet werden, welche sinnvollerweise ambulant erbracht werden können.

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