CSS Institut unter neuer Leitung

Dr. Christian Schmid Dr. Christian Schmid

Das CSS Institut erhält einen neuen Leiter. Konstantin Beck hat sich entschieden, die Leitung Ende September abzugeben. Per 1. Oktober übernimmt Christian Schmid, bisheriger stellvertretender Leiter, die Geschicke des Instituts.

Das CSS Institut ist der Think-Tank der CSS Versicherung und dient der wissenschaftlichen Forschung und Lehre. Dessen langjähriger Leiter Konstantin Beck hat sich entschieden, die Leitung per Ende September abzugeben. Per 1. Oktober übernimmt Christian Schmid, langjährige Mitarbeiter und bisheriger stellvertretender Leiter des CSS Instituts, die Leitung.

Vom Risikoausgleich bis zur Einheitskasse

Konstantin Beck, der seine Habilitation in Gesundheitsökonomie und empirischer Wirtschaftsforschung verfasste, hat das Institut seit dessen Gründung im Jahr 2007 aufgebaut. Das Institut hat unter seiner Leitung die wissenschaftliche Debatte zur Festlegung des Risikoausgleichs wesentlich geprägt. Die Reformen des Risikoausgleichs von 2012, 2014, 2019 und 2020 sind inhaltlich auf die Arbeiten des CSS Instituts zurückzuführen. Ausserdem beteiligte sich Konstantin Beck 2014 mit grossem Engagement am Abstimmungskampf gegen die Einheitskasse. Philomena Colatrella, CEO der CSS Versicherung: «Konstantin Beck hat durch seine Forschung einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Schweizer Gesundheitswesens geleistet und dazu beitragen, notwendige Reformen anzustossen. Wir danken ihm für seinen langjährigen und sehr geschätzten Einsatz und wünschen ihm alles Gute.» Konstantin Beck wird dem CSS Institut künftig als Berater zur Verfügung stehen.

Christian Schmid übernimmt 

Per 1. Oktober wird Christian Schmid die Leitung des CSS Instituts übernehmen. Schmid ist seit 2015 für das Institut tätig und ist seit drei Jahren dessen stellvertretende Leiter. Der 38-Jährige ist zudem Lehrbeauftragter an den Universitäten Luzern und Bern, habilitierte 2019 in Volkwirtschaftslehre und hat in verschiedenen Fachzeitschriften Beiträge zu gesundheitsökonomischen Fragestellungen publiziert. Künftig soll das Institut stärker mit Universitäten und Fachhochschulen zusammenarbeiten und thematisch breiter forschen.


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