Wer sich dafür interessiert, lässt sich am besten von einer Fachpersonen beraten – entweder Ärzte mit anerkannter Zusatzausbildung oder Naturheilpraktiker mit einer Ausbildung in Fachrichtung Homöopathie. Diese können einschätzen, bei welchen Krankheiten die Heilmethode in Fragen kommt und bei welchen nicht. Beatrice Soldat: «Bei schweren Krankheiten ist eine parallele schulmedizinische Begleitung und Behandlung unverzichtbar, damit die Einwicklung der Krankheit regelmässig kontrolliert werden kann.» Homöopathie funktioniere oft auch dann noch, wenn starke Medikamente notwendig sind und könne bei unheilbaren Krankheiten wie Diabetes I oder Querschnittslähmungen Begleitbeschwerden lindern. Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum setzt homöopathische Mittel gegen Harnwegsinfekte, Wundheilstörungen oder psychische Verstimmungen ein und hat damit nach eigenen Angaben gute Erfahrungen gemacht.