Herausforderungen mit einem neuen Versorgungsmodell bewältigen
Das Gesundheitssystem steht unter Druck. Herausforderungen für die Aufrechterhaltung der Versorgungsqualität sind unter anderem: die alternde Bevölkerung, die Zunahme chronischer Erkrankungen, Mehrfacherkrankungen, steigende Behandlungskosten, der Mangel an qualifiziertem medizinischem Personal und die Fragmentierung der Versorgungskette.
Eine integrierte Versorgung ermöglicht Effizienzgewinne auf kantonaler Ebene. Dies gerade weil alle Bereiche der Gesundheitsversorgung, das heisst Hausarzt, Facharzt, Spitalteam, Therapeut, Apotheker und Spitex, zusammenarbeiten. Mit der Integration einher geht der reibungslose Austausch medizinischer Informationen zwischen Fachperson und Gesundheitseinrichtung. Auch die Prävention als Baustein der Grundversicherung (obligatorische Krankenpflegeversicherung; OKP) wird in der integrierten Versorgung miteinbezogen, ein System also, das stark auf Heilung und Genesung ausgerichtet ist. Ein sichereres und effizienteres Medikamentenmanagement wird dieses Angebot ergänzen.
Dieser integrierte Ansatz erhöht die Qualität, fördert den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und verbessert die Kostenkontrolle. Es handelt sich um die konkrete Umsetzung der strategischen Leitlinien des RHNe, der medizinischen Praxis des RSN und des Engagements der CSS. Die Partnerschaft fügt sich zudem in das 2025 ins Leben gerufene «Réseau Bleu» ein. Ein freiwilliger Zusammenschluss autonomer Spitalpartner in der Romandie.