Erst wenn diese Daten vorliegen, haben Spitäler, Versicherer, Kantone und Investoren eine Grundlage, um die marktreife Innovation weiterzuverfolgen – bis hin zu einer breiten Einführung im Gesundheitswesen, so dass sie die Versorgung nachweislich verbessert, sei es über die Aufnahme in den OKP-Leistungskatalog oder als Produkt der Zusatzversicherung. Bisher wurde dies fünf Lösungen zuteil, die es mit der Förderung durch den FoHG zur Marktreife gebracht haben: Ylah, Bewe, Carity, Ocumeda, DeePsy.
Jetzt wird dieser Prozess mit der Pilot Factory des FoHG gestärkt: In diesem neuen Fördergefäss können ausgewählte Start-ups ihre digitale Gesundheitslösung in einem realen Versorgungsumfeld, zum Beispiel in einem Spital, testen. Zentraler Bestandteil der Pilot Factory ist ein gemeinsames Bewertungsraster. Für die verschiedenen Lösungen werden vergleichbare Kriterien erhoben und in einem Wirkungsscore zusammengefasst.
Damit entsteht erstmals eine systematische Grundlage, um digitale Gesundheitsinnovationen miteinander zu vergleichen. Sie zeigt, welche Lösungen langfristig einen messbaren Mehrwert für Patientinnen und Patienten, Gesundheitsfachpersonen und die Wirtschaftlichkeit der Versorgung schaffen.