Mit Gedächt­nistrai­ning dem Gehirn auf die Sprün­ge helfen

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Vergesslichkeit ist in den meisten Fällen etwas ganz Normales. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Und mit einem regelmässigen Gedächt­nis­training lässt sich der einen oder andern Gedächtnis­lücke ein Schnippchen schlagen.

Wunderwerk Gehirn

Unser Gehirn ist ein komplexes Wunderwerk. Laufend stellt es neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen her. Und nicht selten holt unser Gedächtnis Erinnerungen aus der Tiefe hervor, die wir schon lange ausgeblendet hatten. Umgekehrt vergessen wir oft Dinge, Abläufe oder Namen, die uns doch geläufig sein sollten.

Was trübt das Gedächtnis?

Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, wie gut oder wie schlecht wir uns an etwas erinnern:

  • Wer unter Stress oder Müdigkeit leidet, muss damit rechnen, dass sein Gedächtnis nicht die volle Leistung erbringt.
  • Dasselbe gilt für Krankheiten, die nicht bloss den Körper, sondern auch das Gehirn schwächen. Am bekanntesten sind Demenzerkrankungen (zum Beispiel Alzheimer). Aber auch Fieber, Depressionen oder Diabetes können zu einer verminderten Denkleistung führen.
  • Wer regelmässig Medikamente nehmen muss oder Drogen und / oder Alkohol konsumiert kann sein Gedächtnis trüben.
  • Gerade bei älteren Menschen, die oft zu wenig trinken, kann sich auch ein Flüssigkeitsmangel negativ auf die kognitiven Fähigkeiten auswirken.

Gedächtnis­training

Es ist wissenschaftlich unbestritten, dass Gedächtnisübungen gerade Menschen mit Demenz helfen, ihre kognitiven Fähigkeiten zu erhalten oder zu stärken. Aber auch wer jung und gesund ist, tut gut daran, sein Gehirn fit zu halten. Mehr noch: Kinder, die von klein an ihr Gedächtnis trainieren, packen Aufgaben leichter und mit mehr Freude an. Gedächtnistraining ist also keine Frage des Alters, ist doch unser Gehirn überaus anpassungsfähig. Die Wissenschaft spricht hier von Neuroplastizität.

Gedächtnis­lücke oder Demenz­erkrankung?

Kleinere Gedächtnislücken sind in der Regel unbedenklich und betreffen uns alle hin und wieder. Wer jedoch ständig Namen vergisst oder routinemässige Abläufe am Arbeitsplatz nicht mehr abrufen kann, sollte hellhörig werden und das Thema mit dem Hausarzt erläutern. Zwar treffen Demenzerkrankungen meist ältere Menschen. Aber in Ausnahmefällen können gemäss «Alzheimer Schweiz» auch jüngere Personen betroffen sein. Und dann ist rasches Handeln angesagt.

Wie halte ich das Gehirn auf Trab?

Es gibt unzählige Übungen, um sein Gehirn auf Trab zu halten. Oft lassen sie sich einfach in den Alltag einbauen:

  • Spielen hilft mit, das Gehirn fit zu halten, egal ob alleine beim Sudoku oder gemeinsam beim Schach. Der Klassiker gemeinhin ist – nomen est omen – das Memory-Spiel, eine gute Übung fürs Kurzzeitgedächtnis.
  • Wer seinen Einkaufszettel anhand von Bildern auswendig lernt, macht bei jedem Einkauf Gehirnfitness. Und kann vor der Kasse kontrollieren, ob’s auch wirklich geklappt hat.
  • Links, rechts – wer dann und wann versuchte, Dinge – zum Beispiel das Zähneputzen - mit der «falschen» Hand zu erledigen, regt sein Hirn zusätzlich an.
  • Kreativität und Bewegung regen die Hirnzellen an, egal ob Tanzen, Malen, Radfahren oder Fitness.
  • Ein gesundes und leistungsfähiges Gehirn braucht auch entsprechende Nahrung. Auf der Liste ganz oben stehen Nüsse zum Beispiel Baumnüsse oder Haselnüsse.
  • Telefonnummern hatten die meisten von uns vor der Smartphone-Ära im Kopf. Und heute? Wie wäre es, sich die wichtigsten Nummern von Familie und Freunden wieder im Kopf statt auf der SIM-Karte zu speichern.
  • Wer es gerne etwas anspruchsvoller hat und die Zeit dafür aufbringt, kann die Zeitung verkehrt herum halten, um sie zu lesen.

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