Blended Psychotherapie mit der App «Ylah»
Der Mangel an Psychotherapieplätzen hat auch dazu geführt, dass immer häufiger neue Methoden zum Einsatz kommen. «Zwar stehen wir erst am Anfang», betont Anne Bode, «doch gehe ich davon aus, dass sich die Kombination von klassischer Therapie mit neuartigen Therapieansätzen nach und nach durchsetzen wird.» Ein herausragendes Beispiel für eine solche Blended Psychotherapie ist «Ylah» (Berndeutsch für «sich einlassen»). Entwickelt wurde die Idee vom gleichnamigen Berner Start-up, das von der CSS im Rahmen des Innovationsprogramms Future of Health Grant unterstützt wird.
Ylah ist eine interaktive App, die eine Brücke zwischen klassischer Therapie und moderner Technologie schlägt. Über eine Website erhalten Therapeutinnen und Therapeuten einen Katalog mit verschiedenen therapeutischen Aktivitäten und Interventionen, die sie ihren Patientinnen und Patienten zuordnen können. Diese wiederum können die Therapie zwischen den physischen Sitzungen über eine mobile App fortführen und erhalten dadurch die Möglichkeit, Therapieelemente flexibel in ihren Alltag zu integrieren und an ihrer Genesung arbeiten.