Grippe-Ansteckungen ver­mindern: Tipps für Familien

Grippe: Tipps gegen Ansteckung in der Familie Grippe: Tipps gegen Ansteckung in der Familie

Spätestens beim Kindergarten-Eintritt beginnt bei den meisten Kindern auch die Virenzeit. Die Ansteckungsgefahr für den Rest der Familie ist dabei rund um die Uhr gegeben. Mit einigen Massnahmen können Sie diese Gefahr minimieren und sich selber vor einer Ansteckung schützen.

Schulzeit ist Grippezeit

Kommen die Kleinen erst einmal in die Krippe, die Spielgruppe oder den Kindergarten beginnt für die meisten Eltern die Krankenpfleger-Zeit. Magendarm, Husten, Schnupfen, Grippe – hat es ein erstes Kind erwischt, macht die Erkrankung im null Komma nichts die Runde.

Ansteckungspotential für die Familie

Die Erkrankung der Kinder birgt jedoch hohes Ansteckungspotential für die ganze Familie. Meist werden Infektionserreger nach Hause getragen, die dem Immunsystem der Eltern nicht (mehr) bekannt sind. Sind sie dann zusätzlich noch gestresst oder haben wenig geschlafen, ist die Ansteckungsgefahr umso grösser.

So beugen Sie einer Grippe vor

Gegen Viren gibt es zwar kein Allerheilmittel. Aber es gibt diverse Tipps, um das Risiko einer Ansteckung zu vermindern:

Regelmässig saubermachen

Weil sich Viren auch über gemeinsam benutzte Gegenstände wie Türgriffe, Wasserhähne oder Toilettenschüsseln verbreiten, ist es sinnvoll, sie regelmässig abzuwischen.

Nicht in die Hände niesen

Husten und Niesen sollte man unbedingt in ein Taschentuch oder Ellenbogen – und nicht in die Hände. Zudem sollte das Taschentuch nur einmalig benützt und dann gleich im Abfall entsorgt werden.

Körperkontakt meiden

Wenn immer möglich sollte man während einer Ansteckung direkten Körperkontakt meiden. Dazu gehören etwa Händeschütteln oder Umarmen.

Genug schlafen

Kranke Kinder wachen nachts oft auf und brauchen Betreuung. Viel Schlaf ist für die Eltern trotzdem wichtig. Frühes zu Bett gehen oder Abwechslung in der Kinderbetreuung kann dabei helfen.

Stoss-Lüften

Mit häufigem Stoss-Lüften im Zimmer kann nicht nur die Virenkonzentration gesenkt, sondern auch die trockne Luft im Raum minimiert werden.

Bei hoher Temperatur waschen

Wäsche und Geschirr sollten bei 60-90 °C gewaschen werden. Die hohen Temperaturen und das Waschmittel töten die Viren ab.

Im eigenen Bett schlafen

Aus hygienischen Gründen sollten die Kinder falls möglich in ihrem eigenen Zimmer oder im eigenen Bett schlafen.

Hände waschen

Häufiges Händewaschen mit Seife ist die beste und effektivste Waffe gegen Erkältungsviren – besonders vor gemeinsamen Mahlzeiten. Denn es lässt sich im kaum vermeiden, Dinge zu berühren, die erkältete Familienmitglieder angefasst haben. Viren übertragen sich gerne durch Gegenstände, wie z.B. Flaschen, Butterverpackungen, Brotkörbe.

Wie verbreiten sich Viren?

Selbst die beste Hygiene wird es nicht schaffen, Keime völlig aus dem Leben zu verbannen. So werden Viren übertragen:

  • Tröpfcheninfektion: über Tröpfchen in der Luft, d.h. durch Husten, Niesen oder Reden
  • Kontaktinfektion: durch direkten Kontakt mit der erkrankten Person. Betroffene sind 7 bis 10 Tage ansteckend
  • Schmierinfektion: vom Patienten verwendete Gegenstände können Viren tragen, z.B. Tassen, Zahnpastatube usw.

Unser Immunsystem hat also in jedem Fall genug zu tun. Glücklicherweise lässt sich das Immunsystem natürlich stärken – und das ist nicht mal so kompliziert.

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