Was passiert im Körper beim Fasten?

Gesund Fasten: Was passiert im Körper? Gesund Fasten: Was passiert im Körper?

Die Antwort hängt von den Auswirkungen auf den Körper und den Erkenntnissen der Forschung ab. Von Behandlung von Krebs bis hin zu schädlich – beide Lager sind vertreten. Zusätzliche Langzeitstudien zu menschlichen Erfahrungsberichten sind noch notwendig, aber die aktuelle Forschung ist vielversprechend.

Das passiert bei Fasten im Körper

Die ersten Stunden vom Fasten entsprechen gewohnten Prozessen im Körper. Er spaltet Glykogen, Vielfachzucker, aus der Leber und Muskeln auf um Energie zu gewinnen. Nach 12–24 Stunden, nachdem die Glykogen Vorräte aufgebraucht sind, schaltet der Stoffwechsel um und nutzt Fett als Energiequelle. Ein Prozess, der besser bekannt ist als Ketogenese. In dieser Phase können Nebenwirkungen auftreten, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit oder Muskelschmerzen. Sind auch diese Ressourcen aufgebraucht, geht der Körper von einem Fasten- in einen Hunger-Modus. Ab da fährt der Körper den Stoffwechsel runter und nutzt das Muskelgewebe für Energie. Diese Auswirkung tritt jedoch erst nach mehreren konsequenten Fastentagen ein.

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Warum Fasten gesund ist

Forschungen – überwiegend aus tierexperimentellen Studien – zeigen, dass intermittierendes Fasten physische Vorteile bietet. Fasten beeinflusst die Stoffwechselvorgänge und Zellprozesse. Sie verbessern Gesundheitsfaktoren, wie die Insulinempfindlichkeit, reduzieren den Blutdruck und wirken entzündungshemmend.

Fasten wird zudem häufig mit Autophagie und Apoptose in Verbindung gebracht. Diese zwei Prozesse helfen dem Körper, sich von beschädigten Zellen zu reinigen und werden deshalb auch als Behandlungsmethode eingesetzt. Zudem beugen sie Erkrankungen wie Diabetes, Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Autophagie heisst, dass Zellen eigene Bestandteile abgebbauen und verwerten. Apoptose geht noch ein Schritt weiter und bedeutet programmierter Zelltod, welcher aktiv durchgeführt wird und somit Teil des Stoffwechsels ist.

Folgerichtig spricht nichts dagegen, ein paar Tage für sein Selbstgefühl zu fasten oder auch als Startschuss zum Abnehmen. Fundierte wissenschaftliche Ergebnisse an Menschen – ob gesund oder ungesund – sind weiterhin offen und müssen weiter erforscht werden. Länger anhaltendes Fasten hingegen ist eindeutig ungesund. Wer sich für eine Form des Fastens entscheidet, sollte gesund sein, ausreichend Flüssigkeit in der Zeit zu sich nehmen und auf keinen Fall schwanger oder am stillen sein.

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