CBD und THC – was macht Hanf legal?
Hanf ist nicht gleich Hanf. Die Pflanze entfaltet je nach Wirkstoffkonzentration verschiedene Effekte im menschlichen Körper. Massgeblich daran beteiligt ist der Gehalt des Rauschgiftes: Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Der illegale Stoff des Hanfes, welcher nur in den weiblichen Blüten der Pflanze gebildet wird, wirkt berauschend (psychoaktiv) und hat somit einen direkten Einfluss auf das zentrale Nervensystem.
CBD-Öl wirkt entspannend
Ganz anders sieht es bei Hanf mit einer THC-Konzentration von weniger als 1% aus. Hier kommen vor allem Produkte mit einem höheren Gehalt an Cannabidiol (CBD) ins Spiel. Solche Hanfzubereitungen unterliegen nicht dem Betäubungsmittelgesetz und sind somit bedenkenlos und legal anwendbar. Nebst der Verwendung von Hanf in der Lebensmittelindustrie, wird vor allem das CBD-Öl sehr geschätzt. Es fällt in die Sparte der Nahrungsergänzungsmittel und wird als entkrampfend, angstlösend und entzündungshemmend angepriesen. Daher findet es oft Verwendung als natürliches Mittel bei Nervosität oder als Einschlafhilfe, ganz ohne einen Rausch zu verursachen.