Natürliche Schlafmittel: Die beruhigende Wirkung von Pflanzen

Natürliche Schlafmittel: 8 beruhigende Pflanzen

Was, wenn der Schlaf einfach nicht kommen will? Natürliche Schlafmittel helfen: Sie beruhigen und haben vergleichsweise niedrige Nebenwirkungen.

Rund 200'000 Schweizer und Schweizerinnen nehmen täglich oder fast täglich Schafmittel ein. Laut dem «Suchtmonitoring Schweiz» sind vor allem Benzodiazepine oder ähnliche Medikamente beliebt. Viele von ihnen bergen das Risiko, abhängig zu machen und haben Nebenwirklungen – vor allem dann, wenn man sie regelmässig nimmt. Pflanzliche Alternativen können dagegenhalten.

8 natürliche Schlafmittel auf einen Blick

Baldrianwurzel

Der Klassiker unter den Hausmitteln: Die Wirkung der bitter schmeckenden Baldrianwurzel gilt als gesichert, wenn die Dosierung hoch genug ist (ca. 6 Gramm). Sie tritt allerdings erst nach einigen Tagen ein, deshalb ist Baldrian in den meisten pflanzlichen Schlafmedikamenten meist in Kombination mit schneller wirkenden Inhaltsstoffen enthalten. Baldiran wirkt dafür lanfristig und eignet sich daher gut als Beruhigungsmittel.

Hopfen

Ob als ätherisches Öl oder als Hopfenblüten-Tee: Die beruhigende Wirkung von Hopfen findet seit Jahrhunderten Anklang, am besten in der Kombination mit Melisse und Baldrian.

Melisse

Nicht nur entzündungshemmend, sondern auch beruhigend: Die Melisse. Kaum verwunderlich also, dass sie in vielen pflanzlichen Schlafmittel enthalten ist.

Milch mit Honig

Zum einen ist es ganz einfach die Wärme der Milch, die den Körper müde werden lässt. Andererseits enthält Milch auch Tryptophan, eine Aminosäure, die den Schlaf fördert. Zusammen mit Honig, der die Produktion von Tryptophan anregt, ist das Getränk also eine geeignete Kombination für guten Schlaf. Schlafexperten empfehlen den Schlummertrunk nicht nur wegen der Wirkung des Tryptophans. Wird die Tasse Milch mit Honig zum abendlichen Ritual, stellt sich der Körper automatisch auf Schlaf ein und wird müde.

Mandeln

In Mandelmilch oder in Mandeln selbst ist Melatonin enthalten. Das Schlafhormon wird im Körper ausgeschüttet, sobald es dunkel wird und macht ihn müde. Auch wenn die schlaffördernde Wirkung von Mandeln nicht isoliert bewiesen ist – sie sind eine gesunde Quelle für Magnesium und Calcium. Diese entspannen die Muskeln und sorgen zusammen mit Melatonin für guten Schlaf.

Ähnlich wirkt Hafer, die Arzneipflanze des Jahres 2017 und die Passionsblume und helfen uns so besser einzuschlafen.

Lavendel

Die Wirkung von Lavendel basiert vor allem darauf, dass gewisse Aromen entspannen und beruhigen. Bereits der Duft des ätherischen Öls soll müde machen. Vermutlich hilft das nicht bei jedem, ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.

Auch andere Düfte bieten sich an: Ein Kissen aus angenehm duftenden Zirben Holzspänen hat bereits bei vielen seinen festen Platz im Schlafzimmer.

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Nebenwirkungen?

In Form von Tee sind die natürlichen Schlafmittel bedenkenlos – auch für Schwangere und Kinder. Pflanzliche Schlafmittel sind vor allem bei leichten Schlafstörungen erforscht. Bei sehr starken Schlafstörungen, sollte auch der Einsatz von natürlichen Schlafmitteln mit dem Arzt abgesprochen werden.

Schlafprobleme langfristig lösen

Natürlich Schlafmittel können kurzfristig helfen. Langfristig lassen sich Schlafstörungen aber nur lösen, wenn man deren Ursachen kennt und beseitigt.

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